Freddy Rabak besuchte nach 35 Jahren Hamburg, die Stadt, die ihn schon als Kind faszinierte...

Weicheier.com.



I




Presse-Agentur


arme Hunde in Spanien


Presse-Agentur

AKTUELLES nun täglich auf: http://radio-schwachsinn.blogspot.com/

Als Kind träumte ich Schiffjunge zu werden und die weite der Welt riechen und verkosten zu dürfen. Hans Albers sang von der Reeperbahn um halb eins und Freddy Quinn´s Der Junge von St.Pauli oder Junge komm bald wieder weckten die Sehnsüchte nach dieser, für mich damals, fernen Stadt. Sie lockte den Jungen vom Prater wie der verbotene Blick durch das Schlüsselloch am heiligen Abend...

In meiner Jugend hatten viele Freunde Idole. Musiker, Sänger, Sportler. Meine Interessen an Persönlichkeiten beschränkten sich auf Pele als Fußballer oder den Schauspieler Alain Delon als Ganove. Huren waren in der Gegend, wo ich aufwuchs, an der Abendordnung. Der Prater mit seinen kleinen Strizzis und echten Ganoven mit teuren Autos, zog mich wie ein Stück Eisen in den Bann dieser Magneten, pardon, Magnaten der Wiener Unterwelt an.

Das war eine ganz kleine Eineitung. Die Overtüre zu "Der Alte in St.Pauli". Komponiert, gespielt und veröffentlicht: von "Freddy Rabak.

Eigentlich kam ich mehr durch Zufall nach Berlin. Weil ein deutscher Arzt aus Denia mich zu einem Orthopäden nach Kiel schickte, wo ich auch zwei Tage verbracht hatte. Leider würde ich, entgegen des freundlichen "die Versicherung zahlt das schon" des ausgewanderten Arztes, an die 14.000€ aus eigener Tasche bezahlen. Also nützte ich den sechswöchigen Aufenthalt in Germany dazu, alte Begegnungen aufzufrischen. Auch Frankfurt ließ ich nicht aus, hatte ich doch auch dort, wie auch in Kiel, Hanau und Stade, meine internationalen Jung-Strizzi-Erfahrungen gemacht...

In Hamburg gab es neben der Ritze ein Puff, das ich im jahre 1975 mit ein paar deutschen Kollegen aus Kiel besuchte. Plötzlich waren alle sieben Männer mit einer Frau im Lift verschwunden und mein Vorsatz "Ich werde nie für eine Frau bezahlen" schwand, bis ich plötzlich auch verschwand. Im Lift, den ich gleich 5x mit jeweils mit einer anderen Frau benützte. Natürlich nur, um die strapazierfähigkeit ihrer Matratzen zu inspizieren...

Wir soffen, besuchte mit einem Freund, zum ersten mal in meinem Leben, eine Transvestiten-Bar, wo ich auch noch eine Transe fickte (damals war Aids noch ohne Inhalt) und auf ihre (seine) Anbrat-Versuche mit den Worten " ich will doch nicht jeden Morgen um den Rasierapparat streiten", reagierte. Aus Scham besuchte ich den nächsten Tätowierer auf der Reeperbahn und ließ mir aus schlechten Gewissen den Namen "Maria" am Arm tätowieren. Dabe kotzte ich den Tätowierer an, der sich reinigte und... weitermachte.

Ich beichtete damals alles meiner "Alten" und bereute tief.....

Dass ich nicht schon früher diese Form der Entspannung in Anspruch genommen hatte. Heute bin ich zu "erhaben", um als Freier ein Puff zu besuchen. Dies verbietet mir meine Eitelkeit, denn ich würde als "alter Knacker" eingestuft , und außerdem: Ich betrog, bis auf meine erste Frau Maria, keine Frau. Weder Karin, noch Roswitha, nicht einmal auf den Gedanken kam ich bei Andrea. Nun habe ich wieder eine junge Freundin, also was soll es? Aber für das wachrütteln schöner Erinnerungen war besonders der Besuch in Hamburg der Oberhammer und auch als Ruth und ich in der Herbertstraße (Zutritt für Frauen verboten) mit Wasser (Hoffentlich war es kein Urin?) angeschüttet wurden, es war schön in Hamburg. Deswgegen will ich auch dort mein neues Buch veröffentlichen...

Frauen_Zutritt-Herbertstrasse_Hamburg.jpg
olivia_Jones_grosse_freiheit.jpg
Freddy Rabak_Davidswache_Hamburg.jpg
Ritze_musiker.jpg
Herbertstrasse.jpg
Rabak_grosse_freiheit_hamburg.jpg
Freddy_Rabak_Ritze_Hamburg.jpg

Sie interessieren sich für eine Transatlantik Kreuzfahrt
•••  Freddy Rabak-Denia/Spanien/Wien/Austria mail: filosoferl@yahoo.de
º www.weicheier.com º